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Thomas-Bernhard-Projekt
Ausstellung - Theater |
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In diesem Jahr jährt sich zum 20. Mal der Todestag des berühmten deutschsprachigen Schriftstellers Thomas Bernhard.
Thomas Bernhard verbrachte 7 Jahre seiner Kindheit in Traunstein .
Die Stadt Traunstein hat 2009 zum "Thomas-Bernhard-Jahr" ausgerufen.
Eine Reihe von Veranstaltungen finden statt.
Zwei dieser Veranstaltungen gestaltete die Reiffenstuel-Realschule.
Im literarischen Werk Thomas Bernhards geht es immer wieder um Begriffe wie "Isolation" - "Atem" - "Kälte".
Seinen berühmten Vierkanthof in Ohlsdorf, eine gute Stunde von Salzburg entfernt, hat er als "Denkarbeitskerker " bezeichnet.
An diese Bergiffe haben sich Schülerinnen und Schüler assoziativ angenähert und Objekte für eine Ausstellung und sowie Inhalte und Texte für eine Theater-Collage erarbeitet. |
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Kunst-Workshop der Klasse 8E |
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Am Ende des Workshops überreichte Herr Kaspar in Begleitung von Frau Weise-Fürmaier und Herrn Trummer Frau Professor Reese-Heim einen Blumenstrauß und bedankte sich bei ihr und unserem Kunsterzieher Herbert Stahl für die intensive künstlerische Betreuung der Schülerinnen und Schüler der Klasse 8E während des Workshops. |
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Eine theatralische Annäherung an Thomas Bernhard
in der Kulturfabrik NUTS in Traunstein

Frau Außerhofer, Schauspielerin aus Innsbruck, führte Regie und schuf mit der eigens für dieses Projekt zusammengestellten Theatergruppe ein sehr eindringliches Theaterstück:
von links nach rechts: Florian Huber, Markus Peter, Maria Brühler, Vanessa Wolf, Vitali Siwak, Franziska Brunner, Patrick Karlbauer,
Edi Avdulahi, Bruno Tschoner, Lis Ramstötter, Ludwig Reiter, Ralf Enzensberger
Was war wichtig, um eine möglichst facettenreiche Theatercollage zu diesem großen Autor zu entwerfen?
Die Schülerinnen und Schüler zeigten zunächst den privaten Bernhard beim Hemdenbügeln zu klassischer Musik, beim täglichen Spaziergang mit seinem Freund Hennetmair und beim Fernsehen bei dessen "Omi" an einem Fernsehgerät, das wegen Überhitzung alle 20 Minuten abgeschaltet werden musste.
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Edi Avdulahi als Thomas Bernhard beim Bügeln.
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Fast intim wurde in einer Szene der jugendliche Bernhard (Bruno Tschoner) dargestellt, der aufgrund einer schweren Lungenerkrankung mit dem Tode ringt.
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Frauen stiegen ihm nach und passten ihn ab, ohne dass er ihnen irgendein Interesse entgegengebracht hätte.
(Lisa Ramstötter, li und Maria Brühler re)
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Inszenierung des Gedichts "Bringt mir Schnaps" des jungen Bernhards
von li nach re: Edi Avdulahi, Vitali Siwak, Ralf Enzensberger, Franziska Brunner, Maria Brühler |

"Was sagen Sie zum Tod Thomas Bernhards?"
"Wer? Thomas Bernhard, kenne ich nicht."
von li nach re: Markus Peter, Maria Brühler, Vanessa Wolf, Patrick Karlbauer
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Thomas Bernhard (Markus Peter, re) und sein Freund Hennetmair (Florian Huber, li) beim täglichen Spazierengehen.
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Ministerinnen und Minister bei der Preisverleihung
von li nach re: Lisa Ramstötter, Vitali Siwak, Vanessa Wolf
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Thomas Bernhard als "enfant terrible", der aus einer Preisverleihung einen Skandal machen konnte.
von li nach re: Ralf Enzensberger, Bruno Tschoner, Ludwig Reiter, Markus Peter, Edi Avdulahi
im Hintergrund Franziska Brunner, Florian Huber
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Nach einer beeindruckenden und bewundernswerten Aufführung überreicht Frau Weise Fürmaier (stellvertr. Schulleiterin) Frau Ausserhofer, der Regisseurin des Stückes, einen wunderschönen Blumenstrauß. |
Und kommentierend saß einer der vier Bernhards (Ralf Enzensberger) im Ohrenbackensessel und erläuterte zwischen den Einzelszenen seine Sicht auf die Welt. |
"Mein grösster Wunsch war es, mit euch professionell arbeiten zu können. Und das ist aufgegangen!" sagte Frau Ausserhofer nach der Premiere zu den glücklichen Schauspielerinnen und Schauspielern.
Man hatte tatsächlich beinahe immer das Gefühl in einem professionellen Theater in einer Großstadt zu sitzen!
Die Darstellung des Menschen Thomas bernhard war sehr berührend.
Ein Riesenkompliment an die Schauspieler!
Bühnenobjekte: Klasse 8E / Herbert Stahl
Licht: Markus Betz
Requisiten / Organisation: Diana Linner
Projektleitung: Helga Weise-Fürmaier / Herbert Stahl |
Allgegenwärtig die überdimensionale Lunge und als lebenslanger Begleiter der Tod (Vitali Siwak)
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Dank an Sponsoren
Wir danken der Firma McGreen ganz herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung unseres Projektes und der Firma Schürnbrand für die Bereitstellung diverserer Arbeitsmaterialien!
Für weitere Spenden sind wir sehr dankbar! |
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