Extrembergsteiger Alexander Huber an der Reiffenstuel-Realschule

IMG 4557Seit vielen Jahren machen die beiden Profibergsteiger und Extremkletterer Alexander und Thomas Huber (Huberbuam) mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam und haben damit national wie auch international Anerkennung gefunden.

Deshalb hat es uns sehr gefreut, dass wir Alexander Huber dafür gewinnen konnten, am 3. März vor den Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe seine sportlichen Projekte vorzustellen.

Als Einstieg wurde ein Filmausschnitt einer Expedition aus dem Jahre 2012 gezeigt. Alexander und Thomas Huber haben zusammen mit einem weiteren Bergsteiger den 2.015 Meter hohen Mt. Asgard in Kanada bestiegen.

Im eigentlichen Vortrag schilderte Alexander Huber den Schülerinnen und Schülern, wie er zum Klettern kam, welche Bedeutung sein Vater und sein Bruder für ihn haben, wie es auch darum geht, die sportlichen Leistung richtig zu vermarkten u. v. a. m. Sehr authentisch sprach Herr Huber auch darüber, was für ihn Teamgeist und Verantwortung bedeuten. Besonderes Augenmerk legte er auf den Aspekt der Angst. Angst, so Alexander Huber, sei für ihn als Bergsteiger extrem wichtig, um immer wieder konzentriert und mit maximaler Energie seine Vorhaben zu realisieren. Vor allem beim Free Solo, also beim Klettern im Alleingang ohne technische Hilfe, dürfe man sich definitiv keinen Fehler erlauben. Für ihn ist die Angst also ein wichtiger Begleiter. Aus diesen Erfahrungen heraus ist auch ein Buch mit dem Titel „Die Angst dein bester Freund“ hervorgegangen.

Immer wieder hat er Szenen aus dem Film „Am Limit“ mit eingespielt. In den Jahren 2006 und 2007 haben die Huberbuam versucht, die Nose am ElCapitan im Speetklettern als schnellste Seilschaft überhaupt zu durchklettern. Nach mehreren Versuchen konnten sie den bis dahin gültigen Rekord brechen. Sie brauchten 2:45 Minuten und 45 Sekunden. 1958 hat Warren Harding diese Route als erster Mensch bestiegen und dafür 41 Tage benötigt.

Schon aufgrund der Fragen der Schülerinnen und Schüler wurde deutlich, dass es Alexander Huber gelungen war, seine Zuhörer zu begeistern und für ein paar Stunden in seine „Bergsteigerwelt“ mitzunehmen. Herzlichen Dank dafür!

 

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