Besuch bei der Sparkasse Traunstein

Am 07.12.2012 hatte ich die Gelegenheit eine der größten Banken Deutschlands, die Sparkasse, näher kennenzulernen. Ich durfte dem Leiter für Berufliche Bildung und Personalentwicklung Herrn Markus Preinfalk rund um die Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau einige Fragen stellen.

Sicher ist der Beruf sehr anspruchsvoll, abwechslungsreich und keine reine Bürotätigkeit. Man muss sich jeden Tag auf neue Herausforderungen einstellen. Wichtig sind ein selbstsicheres Auftreten, Freude am Umgang mit Kunden, kommunikative Fähigkeiten und Interesse am wirtschaftlichen Geschehen.

Jedoch benötigt diese Ausbildung ständige Lernbereitschaft, weil man sich weiterbilden muss.

Die Auszubildenden werden intensiv betreut, so dass das Ziel eine Festanstellung ist. Dieser Beruf ist ein sehr sicherer Beruf, der gute Aufstiegschancen ermöglicht.

Ich möchte mich noch einmal herzlich bei Herrn Preinfalk bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat, um meine Fragen zur Ausbildung zu beantworten.

Sophia Huber

(Schülerreporterin der Reiffenstuel-Realschule)

 

Fragen zur Ausbildung:

1.)    Auf welche Fächer legen Sie besonders wert?

A: Auf BWR, Deutsch und Mathe. Der Zweig ist wichtig, aber kein Ausschlusskriterium, was zählt ist das Gesamtbild.

2.)    Achten Sie auf Hinweise, Verweise im Zeugnis?

A: Ja, ein Teil. Wir sammeln viele Informationen wie die letzten zwei Zeugnisse, Testergebnisse, den Lebenslauf und die Ergebnisse aus dem persönlichen Vorstellungsgespräch.

3.)    Welchen Durchschnitt sollte das Zeugnis haben?

A: Nicht nur das Zeugnis ist ausschlaggebend, sondern auch ein Einstellungstest, der ca.220 Fragen umfasst und eine Bearbeitungszeit von 70 Minuten erfordert. Dieser Test kann sowohl in der Sparkasse oder von zu Hause durchgeführt werden. Ein festgelegter Notenschnitt ist nicht erforderlich.

4.)    Wie schaut der Alltag eines Auszubildenen aus?

A: Sie durchlaufen verschiedene Bereiche, der Schwerpunkt ist in ihren Geschäftsstellen, wie Zahlungsverkehr und Kundenbetreuung. Während der Ausbildung werden Sie von der Sparkasse berufsbegleitend durch Seminare, Trainings- und Prüfungsvorbereitungskurse unterstützt und nehmen am Unterricht der Bankfachklassen teil.

5.)    Wie viele Leute arbeiten in dieser Firma?

A: Knappe 450 Mitarbeiter und 51 Auszubildende(je nach Bedarf).

6.)    Wie lange dauert ein normaler Arbeitstag?

A: Er beginnt um 8:00 Uhr und endet ca. um 16.45 + eine Stunde Mittagspause. Die

Auszubildenden haben jedoch einen variablen Zeitplan.

7.)    Zählen auch soziale Komponenten, z.B. das soziale Verhalten?

A: Ja, es ist sogar sehr wichtig.

8.)    Welche Aufstiegschancen bietet diese Firma?

A: Es bieten sich hervorragende Aufstiegschancen. Zwei Vorstände haben als Auszubildende angefangen.

9.)    Gibt es Möglichkeiten bei Ihnen ein Praktikum zu machen?

A: Ja, gibt es. Das Wochenpraktikum fängt in der 9.Klasse nach Einzelentscheidung an, dazu benötigt man allerdings eine Bewerbung .Man bekommt Informationen über das Berufsbild Bankkaufmann/-frau und Abläufe, Inhalte der Berufsausbildung, sowie Tipps und das Training von Einstellungsgesprächen.

10.) Bilden sie Lehrlinge aus? Und wenn ja wie viele?

A: Jedes Jahr nach Bedarf, ca.15-20.

11.) Wie viele bekommen eine Festanstellung nach der Ausbildung?

A: Wir stellen so viele ein, wie wir brauchen. Das Ziel ist jedoch, durch intensive Betreuung, eine Festanstellung.

12.) Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen?

A: Freude am Umgang mit Kunden und Interesse am wirtschaftlichen Geschehen, kommunikative Fähigkeiten und soziale Kompetenz.

13.) Wie hoch ist der Verdienst?

A: Ausbildungsvergütung:

  1. 1.Ausbildungsjahr ca.876,-€
  2. 2.Ausbildungsjahr ca.938,-€
  3. 3.Ausbildungsjahr ca.1.000,-€  monatlich,   (gültig ab Juli 2013)  zzgl. 40,-€ vermögenswirksame Leistungen.

14.) Ist die Arbeit eine reine Verwaltungstätigkeit?

A: Nein, man hat viel Kundenkontakt und Umgang mit Computern z.B. Termine mit Beratern wenn Kundenanfragungen kommen.

15.) Wie kann man sich die Tätigkeit in der Firma vorstellen?

A: Es ist ein vielseitiger, anspruchsvoller, sicherer Beruf. Es benötigt ständige Weiterbildungsbereitschaft mit einer sehr ansehnlichen Bezahlung. Es herrscht ein gutes Betriebsklima, da man häufig in der Gruppe arbeitet. Die Auszubildenden werden intensiv betreut.

 

Geschrieben von Sophia Huber.

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