Internationationalisierungsprozesse in Bayern nach 1945: Menschen und Schauplätze

denkwerk logoDie Klasse 8 d beteiligt sich in diesem Schuljahr zusammen mit ihren Lehrern Walter Brumm und Claudia Schemmer an dem Geschichtsprojekt "Vier Schul(art)en - ein Projekt.

Internationationalisierungsprozesse in Bayern nach 1945: Menschen und Schauplätze".Neben der Reiffenstuel-Realschule sind noch Klassen von zwei weiteren Schulen aus dem Landkreis Traunstein dabei: eine 9. Klasse der Mittelschule Ruhpolding und eine 11. Klasse der Fachoberschule Traunstein. Dazu kommt eine 10. Klasse des Robert-Koch-Gymnasiums im niederbayerischen Deggendorf. Finanziell gefördert wird das Projekt durch die Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen ihres Denkwerk-Programms, die wissenschaftliche Begleitung liegt beim Institut für Bayerische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, vertreten durch Prof. Dr. Ferdinand Kramer und Dr. Claudia Friemberger. Weitere außerschulische Partner, mit denen wir zusammen arbeiten, sind in München das Museumspädagogische Zentrum, das Archiv der Erzdiözese München und Freising sowie das Institut für Volkskunde und Europäische Ethnologie an der LMU. Vor Ort unterstützt uns Archivar Franz Haselbeck vom Stadtarchiv Traunstein.

 

 

Bereits im Juli 2012 fand bei uns an der Realschule der Auftaktworkshop statt, an dem – abgesehen von den Schülern - bereits alle Kooperationspartner teilnahmen. 

  • Denkwerk_Auftaktworkshop_Juli 2012
  • Denkwerk_Erster Besuch im Stadtarchiv
  • Denkwerk_Wochenblatt_Auftaktworkshop
 

Seit September arbeiten nun alle beteiligten Schülergruppen an ihren Einzelthemen. Unsere 8 d beschäftigt sich mit dem konkreten Thema "Internationalisierung des Konsums in Traunstein nach 1945", dabei etwa mit den Einzelaspekten "Produkte aus aller Welt in heimischen Geschäften", "Globaler Export von regionalen Produkten" und "Ausländische Gastronomie in unserer Region". Dazu nutzen wir als Hauptquelle alte Tageszeitungen. Die Schüler besuchten bereits zweimal das Traunsteiner Stadtarchiv, lernten dort das Archiv als historischen Lernort kennen und durften einen Vormittag im Schrannensaal selbstständig mit den Zeitungsbänden ab 1947 arbeiten.

Am 4. Oktober trafen sich alle Beteiligten beim Regionalkongress in der Ruhpoldinger Chiemgau Arena. 105 Schüler, fünf Lehrkräfte und die Vertreter der Universität kamen damit an einem echten Schauplatz der Internationalisierung zusammen, wo Sportler aus aller Welt trainier(t)en und Wettkämpfe austrugen bzw. noch austragen. Neben dem Ruhpoldinger Bürgermeister Claus Pichler nahm sich auch Weltmeister und Olympiasieger Fritz Fischer Zeit für uns - beide konnten als Zeitzeugen aus erster Hand von ihren internationalen Erfahrungen berichten. Dazu hielten Prof. Dr. Ferdinand Kramer und Prof. Dr. Irene Götz Kurzvorträge, in denen das Thema sowie der methodische Zugang grundlegend umrissen wurden.

 




Am 15. November 2012 steht schon die nächste Großveranstaltung auf dem Programm. Beim Institutionentag lernen die Schüler alle beteiligten Münchner Institutionen kennen. Wir besuchen das Museumspädagogische Zentrum und die Uni München bzw. das Institut für Bayerische Geschichte, werfen sicherlich auch einen Blick auf die Bayerische Staatsbibliothek und das Bayerische Hauptstaatsarchiv bzw. das Staatsarchiv München und essen in der Kantine des Bayerischen Kultusministeriums.     

In den nächsten Monaten machen wir uns dann an die Auswertung der bereits im Archiv gesichteten Quellen, die die Schüler mit Digitalkameras fotografieren durften. Außerdem führen die Schüler der 8 d Zeitzeugengespräche und machen sich auf die Suche nach weiteren geeigneten Quellen. Im Januar 2013 hat Herr Brumm einen Besuch der international engagierten Siegsdorfer Firma Brückner organisiert.

Am Schluss wird eine Ausstellung entstehen, die wir gemeinsam mit der Klasse der FOS zusammenstellen und im Juli 2013 der Öffentlichkeit vorstellen.

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